Worum geht es?
Leni Riefenstahl gehört zu den umstrittensten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Als Filmregisseurin schuf sie Bilder, die bis heute ikonografischen Rang besitzen. Ihre ideologische Nähe zum NS-Regime hat sie zeitlebens bestritten und eine Wechselwirkung zwischen ihrer Kunst und dem Terror des Nationalsozialismus konsequent verneint. Dabei ließ sie stets nur eine einzige Version ihrer Biografie gelten: ihre eigene.
Der Dokumentarfilm stützt sich auf Riefenstahls persönlichen Nachlass, der aus rund 700 Kisten besteht. Erstmals erhielten Regisseur Andres Veiel und Produzentin Sandra Maischberger Zugang zu diesem Material. Private Filme und Fotos, aufgezeichnete Telefonate mit engen Wegbegleitern sowie persönliche Briefe bilden die Grundlage des Films.
Diese Quellen ermöglichen einen Blick auf Riefenstahl jenseits ihrer eigenen Selbstdarstellung. Der Nachlass erzählt eine Geschichte, die von der offiziellen Version abweicht. Der Film stellt damit die Frage, was hinter dem sorgfältig kontrollierten Bild einer Frau steckt, die ihre eigene Legende über Jahrzehnte hinweg aktiv mitgestaltet hat.
Fakten
- Verleih
- DCM Film
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Worum geht es in dem Dokumentarfilm Riefenstahl?
Der Film untersucht Leben und Werk der Filmregisseurin Leni Riefenstahl anhand ihres persönlichen Nachlasses, der erstmals für den Dokumentarfilm zugänglich gemacht wurde. -
Was ist die Grundlage des Dokumentarfilms?
Andres Veiel und Sandra Maischberger werteten Riefenstahls rund 700 Kisten umfassenden Nachlass aus, darunter private Filme, Fotos, Briefe und aufgezeichnete Telefonate. -
Wann hatte der Film Premiere?
Die Weltpremiere fand am 29. August 2024 bei den 81. Filmfestspielen in Venedig statt. In deutschen Kinos startete er am 31. Oktober 2024.